Presseinfo

     

20.12.2007

IfKom: Realisierungsabgenzung TKÜ, VDS und RFS erfordert technologisches Know-how.

Die Ingenieure für Kommunikation fordern, dass technologisch erheblich erweiterte Durchführungsoptionen entscheidender Bestandteil der Debatte zur TK-Überwachung (TKÜ), Vorratsdatenspeicherung (VDS) und Online-Überwachung (RFS) werden. Der Leiter der IfKom Arbeitsgruppe Markt und Wettbewerb, Dipl.-Ing. Jakob Erkes: „Es gilt, für deutsche TK-Netze technologische Konsequenzen in Relation zu gesetzlichen Zielsetzungen transparent zu erörtern. Es ist schon seltsam, wie wenig in Deutschland operative Betriebsabhängigkeiten diskutiert werden“. Als Beispiel führen die Ifkom an, dass durch die Komplexität des IP-Übertragungsablaufs eine diensteorientierte VDS-Erfassung in Echtzeit nicht möglich ist. Gleichzeitig unterläuft eine anwenderrelevante VDS aller kontaktierten WEB-Adressen (IP-Session) faktisch das Verbot einer inhaltlichen Verhaltensaufzeichnung. Der Berufsverband der technischen Fach- und Führungskräfte will verhindern, dass wesentliche Realisierungszwänge zu TKÜ, VDS und RFS im Medienhype untergehen, und damit durch unzureichende Fachkompetenz die öffentliche Diskussion kaum noch sachbezogen ablaufen wird.

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