Rückblick
01.11.2010
Bundesvorstand tagte erstmals in den Räumen der neuen Bundesgeschäftsstelle
![]() v.l.n.r.: Franz-Josef Müller, Andreas Hofert, Peter Stöberl ![]() v.l.n.r.: Andreas Hofert, Peter Stöberl, Norbert Eckenweber ![]() v.l.n.r.: Reinhard Genderka, Heinz Leymann, Lutz Zenker |
Am 23. Oktober war es soweit. Erstmals konnte die Sitzung des Bundesvorstandes in der neuen Bundesgeschäftsstelle erfolgen. Unter anderem standen die Themen „Strategische Ausrichtung der IfKom“ und das „Beibehalten des Titels Diplom-Ingenieur“ auf der Agenda.
Die TU9, eine Allianz der führenden Technischen Universitäten in Deutschland (RWTH Aachen, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruhe Institute of Technology, TU München, und Universität Stuttgart) mit über 200.000 Studierenden, haben zum Jubiläum "Dipl.-Ing." eine Hochglanzbroschüre herausgebracht, in dem sich zu diesem Jubiläum ein Statement der IfKom befindet.
Die IfKom – Ingenieure für Kommunikation setzen sich seit Jahrzehnten für den Schutz des Titels „Ingenieur“ und für die Gleichwertigkeit der Ausbildung der Ingenieure an Universitäten und Fachhochschulen ein. Der Titel „Diplom-Ingenieur“ ist ein deutsches Markenzeichen mit besonderer globaler Anerkennung für eine hohe, qualitative wissenschaftliche Berufsbezeichnung auf einem technischen Gebiet, wofür die IfKom sich in ganzer Breite engagieren. An den Universitäten ist das Diplom-Ingenieur-Studium mehr wissenschaftsorientiert, dagegen war das Studium an den Fachhochschulen in der Vergangenheit mehr praxisorientiert. Beide Studiengänge werden in der Industrie und im Öffentlichen Dienst gebraucht. Die IfKom haben seinerzeit einen erheblichen Beitrag geleistet, den Titel „Diplom-Ingenieur“ in die Hochschul-Rahmengesetze aller Bundesländer einzubringen. Die Studiengänge an ehemaligen Fachhochschulen und Technischen Universitäten bezeichnen die Bildungseinrichtungen, an denen die Berufsqualifikation erworben wurde. Diese Definition ist auch heute noch gültig, zumal sich die ingenieurwissenschaftlichen Bildungseinrichtungen angenähert haben und an beiden Hochschulen sowohl Master- als auch Bachelor-Abschlüsse erworben werden können. Für die IfKom hat sich der Titel „Diplom-Ingenieur“ national und international als Qualitätsmerkmal herausgebildet, ihn als Folge der Bologna-Reform der Studiengänge aufzugeben, sehen die Ingenieure für Kommunikation als nicht sinnvoll an.






