Veranstaltung

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Spaziergang an der Oder in 15326 Lebus

Termin: 15.09.2012 14:00 Uhr
Ort: Treffpunkt im Restaurant Oderblick, Kietzer Straße 22, 15326 Lebus

Ein Blick vom Schlossberg geht weit über das Land. Nach rechts gerichtet sieht man über die Oder hinweg die Hochhäuser der Stadt Frankfurt an der Oder,  nach links gerichtet verläuft die Oder in Richtung Küstrin. Wenn man den Blick geradeaus schweifen lässt, sieht man das weite grüne Land jenseits der Oder – polnisches Land. Eine Grenze ist nicht erkennbar, lediglich die Grenzpfähle sowohl auf der deutschen als auch auf der polnischen Seite deuten darauf hin, dass hier zwei Staaten existieren. Lebus hat eine lange Vergangenheit. Bereits aus der jüngsten Bronzezeit um 1000 vor Christi lassen sich hier erste Besiedlungsspuren feststellen. Zu Beginn des 9. Jahrhunderts entstand eine Burg, deren Namen als Lubus, Lebuz oder Lebus überliefert worden ist.Im 13. Jahrhundert wurde Lebus Bischofssitz, der jedoch bald wieder verlegt wurde. Die Burg verfiel im 16. Jahrhundert, 17,65 wurden die Reste abgetragen. Heute sínd nur noch einige Mauern vorhanden. Lebus wurde im bei Kampfhandlungen fast völlig zerstört und erst bis 1960 wieder aufgebaut. Die Stadt mit seinen 3500 Einwohnern hat eine Reihe von Sehenswürdigkeiten zu bieten, ein Museum, mehrerer Gedenkstätten für die Opfer des zweiten Weltkrieges, die evangelischen Stadtkirche Sankt Marien, den Burgberg, den Schlossberg und den Turmberg. Jede Wanderung macht hungrig, der Abschluss unserer Expedition durch das Lebuser Land endete bei Kaffee und Kuchen auf dem Anwesen  unseres Mitgliedes, Frau Anita Düding, wo noch ein Vortrag über Genealogie – Ahnenforschung – die Veranstaltung abrundete.

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