13. Ingenieurpädagogische Regionaltagung der IPW in Bochum

19.06.2018

In diesem Jahr lud die Hochschule Bochum, vertreten durch ihre Vizepräsidentin für Diversität und Weiterbildung, Prof. Dr. Andrea Mohnert, zur 13. Ingenieurpädagogischen Regionaltagung der Ingenieurpädagogischen Wissenschaftsgesellschaft (IPW) ein. Gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft und Forschung nahm der IfKom-Bundesvorsitzende als IPW-Kooperationspartner teil. Aktuelle Forschungs- und Lehrbeiträge sowie anschaulichen Best-Practice-Beispielen beschäftigten sich mit dem übergeordneten Hauptthema „Diversität und Kulturelle Vielfalt - differenzieren, individualisieren - oder integrieren? Wege zur technischer Bildung“.  Für die Präsidentin der Ingenieurpädagogischen Wissenschaftsgesellschaft (IPW), Prof. Dr. Gudrun Kammasch, hat die kulturelle Identität für die Persönlichkeit eines Menschen eine hohe Bedeutung. Davon ausgehend stellte sie Maßnahmen zur Erleichterung der Studienorganisation vor, die zielgenau die individuelle Situation ansprechen, sowie integrationsförderliche didaktische Konzeptionen, insbesondere im Bereich Labor und Werkstatt.

Die Heterogenität von Studierenden bzw. Auszubildenden in Hochschulen und berufsbildenden Schulen mit unterschiedlichsten Bildungsbiographien, verschiedenen Bildungsniveaus sowie vielfältigstem kulturellen Hintergrund stellt eine große Herausforderung dar, die es in den verschiedenen Fachdisziplinen und Studienrichtungen zu bewältigen gilt. Eine Fülle von Ideen wurde in den Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis ausgebreitet, unterschiedlichste Konzepte vorgestellt, diese Heterogenität in Einklang zu bringen.

So wurden Fragen diskutiert wie: „Welche pädagogisch-didaktischen Möglichkeiten, Konzepte und Methoden sind hier wirksam?“ „Wie können die unterschiedlichen Qualitäten und Voraussetzungen der Studierenden bzw. Lernenden konstruktiv und impulsgebend für einen gemeinsamen Lernerfolg genutzt werden?“ „Wie lassen sich Wege gestalten, um die Lernenden in die Systematik einer Fachdisziplin einzuführen und sie zu befähigen, realitätsgerechte und zukunftsfähige Lösungen zu finden?“ Auch wurde die Frage behandelt, wie die Persönlichkeit von Lehrenden weiter befähigt werden kann, mit Diversität und kultureller Vielfalt offen und zielführend umzugehen, Studierende als selbstverantwortliche Lernpartner wahrzunehmen und die unterschiedlichen Qualitäten der Lernenden zu moderieren und nutzen zu können. Der Fokus der Diskussionen lag dabei in der Zielsetzung, fachlich qualifizierte und verantwortlich handelnde Fachleute, Ingenieurinnen und Ingenieure im Blick auf die Zukunft auszubilden.

Aus der Sicht der IfKom ist dies der richtige Weg. Gerade bei künftigen Hochtechnologieprodukten brauchen wir in Deutschland wissenschaftlich – im Humboldtschen Sinne zur „ Selbstthätigkeit“ – ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure, um im globalen Wettbewerb erfolgreich zu sein: Denn die größte Ressource ist das technische Wissen und Können.  

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V.l.n.r.: Dipl.-Ing. Heinz Leymann (IfKom), Dr. Andrea Dederichs-Koch, Prof. Dr. Gudrun Kammasch, Prof. Dr. Andrea Mohnert, Prof. Dr. Ralph Dreher, Dr. Steffen Kersten
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