ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. auf dem DsiN-Jahreskongress 2019

10.06.2019

Kürzlich nahm der ZBI e. V. am Jahreskongress von Deutschland sicher im Netz (DsiN) in Berlin teil. 

Der DsiN-Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Kremer erklärte, dass wir am Scheidepunkt der Digitalisierung stehen. Dabei geht es um IT-Sicherheit, Selbstbestimmung und das Vertrauen in die digitale Zukunft. Bei der digitalen Aufklärung sind alle Menschen im souveränen Umgang mit dem Internet zu befähigen, niemand dürfe abgehangen werden - von der Schule bis zum Mehrgenerationenhaus und vom Einzelbetrieb bis zum Marktführer.

Der Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, Klaus Vitt, betonte, dass die IT-Sicherheit mehr als je zuvor einen unverzichtbaren Bestandteil der digitalen Aufklärung darstellt. Dies verdeutlicht  eine Erhebung des DsiN-Sicherheitsindex, der auf dem Kongresstag vorgestellt wurde. Danach hat sich die IT-Sicherheitslage für Verbraucher dieses Jahr zwar auf einen Wert von 62,3 Punkten leicht verbessert (2018: 60,9 Punkte). Zugleich sank aber die Bereitschaft, digitale Schutzvorkehrungen anzuwenden. Nur wer die Chancen versteht, kann auch die Gefahren realistisch einschätzen und seine Zukunft selbstbestimmt gestalten, so Klaus Vitt, der für den DsiN-Schirmherrn Horst Seehofer auf dem Jahreskongress sprach.

Die vom BSI-Präsidenten Arne Schönbohm vorgestellte DsiN-BSI-Cyberfibel wird vom ZBI unterstützt, weil sie den Menschen in der Verbraucheraufklärung die Grundlagen für wirksame Schutzmaßnahmen vermittelt und somit einen großen Beitrag für die digitale Aufklärungsarbeit leistet. Die Cyberfibel ist eine Maßnahme des digitalen Verbraucherschutzes, einer neuen Aufgabe des BSI. Sie soll zukünftig als ein Standardwerk Orientierung für Multiplikatoren in der Aufklärungsarbeit geben, die ab Herbst 2019 bundesweit verfügbar sein wird.

„Die IT-Sicherheit und die damit notwendige Aufklärung ist für den ZBI ebenfalls ein wichtiges Thema“, merkte der ZBI-Vizepräsident Dipl.-Ing. Heinz Leymann hierzu an und fügte hinzu: „Dies müsse im Schulterschluss als zentrales Bündnis aus Zivilgesellschaft, Unternehmen, Ingenieurvereine und Staat eine gemeinsame Anstrengung sein“. Folglich unterstützt der ZBI e. V. die Ziele des Vereins Deutschland sicher im Netz (DsiN).

Über den ZBI: Der ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. ist ein Spitzenverband im Bereich des Ingenieurwesens. Zu seinen Mitgliedern gehören Ingenieurvereine und Organisationen, die sich mit dem Ingenieurwesen befassen. Der ZBI bündelt die Interessen und Belange seiner Mitgliedsverbände mit über 50.000 Ingenieuren und vertritt sie gegenüber Politik und Gesellschaft. Präsident ist Dipl.-Ing. Wilfried Grunau aus Edewecht.

www.zbi-berlin.de

Verantwortlich: Dipl.-Ing. Heinz Leymann, Vizepräsident

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V.l.n.r.: Sabine Wolt (DsiN), Daniel Lehmann (DsiN), Joachim Schulte (DsiN), Maud Pagel (BAGSO), Dr. Thomas Kremer (DsiN) Heinz Leymann (ZBI), Klaus Vitt (Sts BMI)
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