IfKom Preisträger

IfKom: Vielfalt der Hochschullandschaft erhalten – Ingenieurpreis an der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig verliehen

17.07.2015

Die Vielfalt von Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen in Deutschland, die sowohl durch den Staat als auch durch private Träger betrieben werden, sollte erhalten bleiben. Nach Auffassung des Berufsverbandes der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e.V.) stärkt diese Struktur den Wettbewerbsstandort Deutschland. Der IfKom-Bundesvorstand betont, Spitzenlehre und Spitzenforschung seien genau so wichtig wie der breite Zugang für Studienwillige zu wissenschaftlich qualifizierten anerkannten Studiengängen. Daher sei es wichtig, trotz der föderalen Struktur mit verteilten Kompetenzen die Qualitätsstandards einheitlich zu setzen und Studiengänge durch unabhängige Institutionen zu akkreditieren. Eine Prüfung der Studiengänge durch eine lokale Kammer, wie es ein Gesetzentwurf des Freistaates Sachsen vorsieht, führe zu einer Fragmentierung des Marktes für Ingenieure und sei daher eher kontraproduktiv.

Angesichts des Mangels an Fachkräften, auch Ingenieuren, im Informations- und Kommunikationssektor müssen die Hochschulen ihre Studiengänge praxisnah und attraktiv gestalten. Die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL), die in privater Trägerschaft durch die Deutsche Telekom agiert, hat die Herausforderungen aufgrund der zunehmenden Konvergenz von Informationstechnik und Telekommunikation erkannt und bietet mit dem Studiengang Telekommunikationsinformatik eine passgenaue Ingenieurausbildung an.

Mit der Verleihung des Ingenieurpreises an den Bachelor of Engineering Martin Stoffers für seine herausragende Bachelorarbeit "Vergleich von Lastverteilungsmechanismen unter Einsatz der Messaging-Protokolle ZeroMQ und AMQP" würdigen die IfKom die Leistungen des Preisträgers, aber auch das Engagement der Professoren und die Bemühungen der Hochschule um eine qualifizierte aktuelle Ausbildung. Die mit einem Preisgeld dotierte Auszeichnung soll anderen Studenten Vorbild und den Hochschulen Ansporn sein, Studieninhalte wissenschaftlich fundiert zu entwickeln und praxisbezogen auf dem Stand von Forschung und Technik zu vermitteln. Der Preisträger setzt derzeit sein Studium im Fach Informatik fort, um den Abschluss als Master zu erreichen.

Zurück
Foto v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Norbert Frenzel (IfKom-Landesvorsitzender Berlin-Brandenburg-Sachsen), Frank Hohenadel (Geschäftsführer der HfTL-Trägergesellschaft), Dipl.-Ing. Andreas Hofert (Mitglied des IfKom-Bundesvorstands), B.Eng. Martin Stoffers (Preisträger), Prof. Dr. Volker Saupe (Rektor der HfTL)
Drucken

IfKom - Ingenieure für Kommunikation e. V. 
Castroper Str. 157
44357 Dortmund

Tel.: 0231 / 93 69 93 32
Fax: 0231 / 93 69 93 36

E-Mail: info(at)ifkom.de
Web: http://www.ifkom.de/