Das zerbrechliche Paradies


„Ziel der Ausstellung ist es, die schützenswerte Schönheit unseres Planeten zu zeigen“, erklärt Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer GmbH, „das heißt aber auch, auf Missstände hinzuweisen, die unser Paradies bedrohen. Bereits heute gibt es allerdings vielversprechende Lösungsansätze, die wir exemplarisch darstellen.“

Am 09.12.2021 trafen wir uns mit dem Gästeführer Herrn Alex Schwegl zu einer ca. einstündigen Führung im Gasometer in Oberhausen, wo seit einigen Jahren spektakuläre Ausstellungen die Besucher begeistern. Herr Schwegl nimmt uns mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde und zeigt uns in beeindruckenden, preisgekrönten Fotografien und Videos, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns verändert. Der Ausdruck Anthropozän entstand als Vorschlag zur Benennung einer neuen geochronologischen Epoche: nämlich des Zeitalters, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist.

Unter dem Motto „Eine Erde – viele Welten“, entdecken wir auf der untersten Ebene des Gasometers die paradiesische Artenvielfalt unseres Planeten anhand von großformatigen hochauflösenden Fotos und Filmen aus aller Welt.

Der ökologische Fußabdruck des Menschen bestimmt die Ausstellungsinhalte auf der nächsten Ebene des Gasometers. Die Folgen des Eingriffs des Menschen in das Ökosystem des Planeten sind erschreckend und dramatisch. Die zusammengestellten Bilder und Filmsequenzen zeigen in aller Deutlichkeit die Weltbevölkerungsexplosion, die Klimaveränderung, Waldrodungen, den Raubbau an Tieren, die Vermüllung - insbesondere der Meere - und die Folgen der industriellen Landwirtschaft.
 
Es gibt aber auch Hoffnungsschimmer, wie das Ocean Cleanup-Projekt, das Vertical Forest-Gebäude in Mailand oder - direkt vor der Gasometer-Haustür - die Renaturierung der Emscher oder ein begrüntes Gebäude in Düsseldorf.

Hier ein kurzer Streifzug durch die Ausstellung in Youtube (Werbesequenzen am Anfang können nach wenigen Sekunden übersprungen werden): youtu.be/DQMBS_6PAOY

Einer der Höhepunkte der Ausstellung ist eine monumentale Skulptur der Erde, auf die neue, hochaufgelöste Satellitenbilder projiziert werden.

„Wir präsentieren im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers – auf vielfachen Besucherwunsch – noch einmal die 20 Meter große Erdkugel aus der Erfolgsausstellung Wunder der Natur – allerdings komplett überarbeitet, mit neuen Inhalten und auf dem aktuellen Stand der Technik“, so Jeanette Schmitz.

Herr Schwegl empfiehlt, mit dem Aufzug nach oben zu fahren, um einen besonderen Blick wie aus dem Weltraum auf die Erdkugel zu bekommen.

Hier noch ein kurzer Film zur Erdskulptur: youtu.be/13v30QAJ18E

Der vorstehende Text beinhaltet Zitate aus der öffentlich zugänglichen, offiziellen Beschreibung der Ausstellung im Internet: www.gasometer.de/de/ausstellungen/das-zerbrechliche-paradies

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