Presseinfo

IfKom setzen sich für die Wertigkeit des Titels „Diplom-Ingenieur“ ein

16.07.2010

Die IfKom unterstützen die Forderungen des Deutschen Hochschulverbandes und der TU 9, den Titel „Dipl.-Ing.“ als Hochschulabschluss wieder einzuführen. Das Bundesland Baden-Württemberg beabsichtigt, in der Kultusministerkonferenz für die Wiedereinführung des akademischen Grads "Diplom-Ingenieur" zu werben. Danach soll jeder Absolvent eines ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs künftig automatisch mit dem Master of Science auch den Dipl.-Ing. erwerben.

Der Begriff Ingenieur steht für eine Berufsbezeichnung für wissenschaftlich ausgebildete Fachleute auf einem technischen Gebiet. Die Ausbildung zum Ingenieur sowie die Berufsausübung sind durch entsprechende Gesetze geregelt. Die Ingenieurausbildung erfolgt an Universitäten (TH, TU) sowie an Fachhochschulen und stellt einen bewährten Qualitätsstandard dar. Daher fordern die IfKom, dass die Hochschulabsolventen den Titel Dipl.-Ing. neben dem "Master" tragen können. Im Übrigen lässt das Bundesgesetz in Österreich sowohl die Abschlussbezeichnung "Master" als auch "Diplom-Ingenieur" zu. Warum soll dies nicht ebenfalls in Deutschland möglich sein? 

Einen ersten wichtigen Schritt sehen die IfKom in der Einführung der engineerING card – den Berufsausweis für Ingenieure in Deutschland. Sie soll den Nachweis beruflicher Qualifikationen vereinfachen und damit das Bewerbungsverfahren nicht nur in Deutschland, sondern auch innerhalb der Europäischen Gemeinschaft erleichtern. Daher unterstützen die IfKom diesen Berufsausweis. Diese engineerING card weist eine Gleichstellung des Bachelors mit dem Dipl.-Ing. (FH) aus. Über den Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine mit über 50.000 Mitgliedern werden die IfKom ihren Einfluss dahin geltend machen, dass für den Dipl.-Ing. (FH) ein weiterer Kriteriumspunkt eingerichtet wird, der zwischen dem Master und dem Bachelor liegt.

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