Rückblick

IfKom zum geplanten Versorgungsnachhaltigkeitsgesetz: Ingenieure wieder mehrfach betroffen!

IfKom zum geplanten Versorgungsnachhaltigkeitsgesetz: Ingenieure wieder mehrfach betroffen!

14.04.2005

Mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zum „Versorgungsnachhaltigkeitsgesetz“ werden die Ingenieure wiederum gleich mehrfach zur Ader gelassen: Neben dem angestrebten verminderten „Höchstruhegehaltssatz“ soll gleichzeitig auch nur noch ein Bruchteil der notwendigen Vorbildungszeiten für das Ruhegehalt anerkannt werden.

Schon jetzt wird der „Höchstruhegehaltssatz“ auf 71,75 % abgesenkt. Inzwischen werden 71,13 % angestrebt. Sollte die Dämpfung der Beamtenversorgung nicht den Zielen Rentenanpassung folgen, wird nochmals nachgeregelt!

Die maximale Anerkennung der Vorbildungszeiten (Praktikum und Studium) ist schon jetzt auf drei Jahre begrenzt. Nach dem Regierungsentwurf sollen diese Zeiten bis zum 01.01.2010 auf zwei Jahre und 125 Tage verringert werden.

Prognose:

Im Anbetracht der ungünstigen Verteilung zwischen den Bevölkerungsanteilen, die im aktiven Berufsleben stehen, und denen, die sich im Ruhestand befinden, müssen sich alle Versorgungsempfänger (Pensionäre und Rentner!) darauf einstellen, dass auch das angestrebte Versorgungsniveau nochmals abgesenkt wird. Eigeninitiative wird deshalb auch von den IfKom immer wieder dringend empfohlen.

Tipp:

Übrigens, individuelle Versorgungsberechnungen übernimmt für Sie als IfKom-Mitglied gerne unser ehemaliges Bundesvorstandsmitglied Karl Trösken (E-Mail: katroesken(at)online.de).

 

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