Rückblick

Versorgungsabsenkung

Der IfKom-Bundesvorstand zum Thema Versorgungsabsenkung

27.10.2003

Mitte September hat der Bundesvorstand der IfKom die Mitglieder des Brancheningenieurverbands umfassend über das Verfahren der geplanten Versorgungsabsenkung für beamtete Ingenieure informiert. Alle, die bereits von diesen Maßnahmen betroffen sind bzw. noch betroffen sein könnten, erhielten ein ausführliches Schreiben mit vorgefertigten Formularen zum möglichen Widerspruch.
In der Zwischenzeit ist ein Großteil der daraufhin eingereichten Widersprüche abschlägig beschieden worden. Hier ein Auszug aus den jeweiligen Begründungen: "Mit dem Versorgungsänderungsgesetz 2001 ist geregelt worden, dass das Versorgungsniveau künftig abgesenkt wird. Diese gesetzliche Regelung ist im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren zustande gekommen und deshalb vom Dienstherrn zu beachten."

Der Bundesvorstand der IfKom bezieht dazu in folgender Weise Stellung:
"Unser Verband hat das Thema der "Altersversorgung" bereits vor mehr als zehn Jahren zum ersten Mal aufgegriffen. Wir haben die entstehende Versorgungslücke schon damals dargestellt und unsere Mitglieder motiviert, ihre absehbare Altersversorgung zu überdenken und eigene Initiativen zu ergreifen.

Als entsprechendes Angebot zur Unterstützung solcher Vorsorgemaßnahmen haben wir unseren Mitgliedern in Kooperation mit der BBV-Lebensversicherung die Möglichkeit zur Einzelberatung sowie Vorzugskonditionen zum Abschluss einer privaten Altersversorgung angeboten.

Vor wenigen Wochen haben wir zudem alle von der geplanten Versorgungsabsenkung Betroffenen in Form eines persönlichen Schreibens über die Möglichkeit eines Widerspruchs gegen diese Maßnahme informiert. Bislang haben offenbar nur wenige Mitglieder erkennbare Schritte eines Widerspruch gegen die Versorgungsabsenkung ergriffen. Der Bundesvorstand wertet dies als Hinweis darauf, dass die Thematik für viele kein vorrangiges Problem darstellt.

Deshalb weist der Bundesvorstand noch einmal darauf hin, dass die IfKom als Brancheningenieurverband vor allem das Ziel verfolgen, den Mitgliedern Orientierung und Unterstützung in ihren verschiedenen Berufsphasen im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Dem entgegen können die speziellen Belange der Beamten von einem Ingenieurverband jedoch nicht vorrangig vertreten werden. Diese Themen sind vielmehr von den Gewerkschaften und Beamtenverbänden in maßgeblicher Weise besetzt. Daher werden der Bundesvorstand und damit auch die IfKom keine rechtlichen Schritte - beispielsweise in Form einer Sammelklage - gegen die erfolgten Widersprüche einlegen.

Es ist festzustellen, dass vor dem Hintergrund der umfassenden gesellschaftlichen Reform der Alterversorgung der gesamten Bevölkerung Einschnitte für den Einzelnen leider unumgänglich sind. Als verantwortungsvoller Verband werden wir zukunftssichernde Reformen daher nicht boykottieren und somit keine gezielten Maßnahmen gegen die geplanten Änderungen ergreifen."

Der IfKom-Bundesvorstand

Zusätzliche und aktuelle Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei der Bundesgeschäftsstelle der IfKom.
Tel. 0228/98358-0 oder E-Mail info@ifkom.de.
    
   

Zurück

IfKom - Ingenieure für Kommunikation e. V. 
Castroper Str. 157
44357 Dortmund

Tel.: 0231 / 93 69 93 32
Fax: 0231 / 93 69 93 36

E-Mail: info(at)ifkom.de
Web: http://www.ifkom.de/