Rückblick

Erster IfKom-Gesprächstermin mit der neuen Vivento-Geschäftsleitung

Berufspolitik bei der Deutschen Telekom (Kopie 1)

27.10.2003

Am 24.10.03 fand in Bonn der erste Termin der IfKom mit Vertretern der neuen Geschäftsleitung von Vivento (vormals PSA) in der Bonner Zentrale der Deutschen Telekom statt. Gesprächsteilnehmer waren Dietmar Welslau, neuer Geschäftsführer und Sprecher von Vivento, sowie sein Stabsleiter René Kempf. Die IfKom waren bei dem Gespräch durch Gerhard Wirth, stellvertretender Bundesvorsitzender des Brancheningenieurverbandes, und ihren neuen Bundesgeschäftsführer Wolfgang Brüggen vertreten.

Dietmar Welslau räumte im Gespräch ein, dass sich der Wechsel der Vivento-Kräfte zu Drittfirmen derzeit als besonders schwierig darstellt. Grund dafür sei die extem schlechte Lage des Arbeitsmarktes. Um die Perspektiven der Vivento-Mitarbeiter zu erhöhen, wurden neue Strategien und Konzepte entwickelt.Ein sogenanntes Strategisches Kapazitätsmanagement soll dabei helfen, die bisherigen Personalüberhänge besser steuern und vermeiden zu können.

Bei der Vermittlung wolle man jetzt mit ausgewählten, profesionellen Personaldienstleistern zusammenarbeiten. Gleichzeitig sollen im Sinne eines Business Developement neue und zukunftsweisende Geschäftsfelder innerhalb des Konzerns entwickelt werden. Zur Erreichung der Ziele erwarte man dabei auch ein verstärkteres Eigenengagement der Mitarbeiter.

Dietmar Welslau unterstrich im Verlauf des Gesprächs, dass ihm die Zusammenarbeit mit den IfKom sehr wichtig sei. Er begrüßte sowohl die frischgegründete Initiative "Boxenstopp" des IfKom-Bezirks Südbayern als Unterstützungsangebot für Vivento-Betroffene, wie auch die von den IfKom-Vertretern geschilderten Aktivitäten und Angebote der IfKom-Akademie: "Wenn wir entsprechend zukunftsweisende Marktpotentiale für unsere Mitarbeiter erschlossen haben, werden wir auch in entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten investieren. Dabei werden wir sicher auch die Angebote und das Potential der IfKom-Akademie ins Auge fassen."

Wie Welslau erläuterte, bestünde die Möglichkeit, einzelne Bildungsnachfragen finanziell zu unterstützen: "Wenn eine Einzelperson oder eine kleine Gruppe von Vivento-Kräften die Bereitschaft zeigt, sich in eine bestimmte Richtung weiterzubilden, um anschließend zu einem anderen Unternehmen wechseln zu können, werden wir uns da bestimmt nicht verschliessen." In diesem Zusammenhang erwähnte er als mögliche Perspektive die Ausbildung zum zertifizierten IT-Security-Manager, die die IfKom-Akademie beispielsweise ab Januar 2004 anbietet.

Dass die TK-Ingenieure des Konzerns Deutsche Telekom dabei nicht unbedingt im Mittelpunkt der Interessen und Vorhaben von Vivento stünden, unterstricht Dietmar Welslau am Ende des Gesprächs: "Natürlich wollen wir möglichst viele Mitarbeiter behalten und weiter beschäftigen. Aus diesem Grunde wird es auch keine Spezialvermittler für Ingenieure geben, "da gerade die Mitglieder dieser Zielgruppe nicht in einer besonders großen Zahl von uns freigestellt werden sollen."

Zum Ende des Termins wurde vereinbart, dass die Gespräche und der Austausch zwischen den IfKom und der Vivento-Geschäftsleitung weiterhin fortgesetzt werden sollen.
    
   

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