Rückblick
Kölner Bezirksversammlung 2022
Kölner Bezirksversammlung 2022
Zum 21.05.2022 hatte der Bezirksvorstand die Mitglieder des IfKom-Bezirks Köln in das Kölner Maternushaus zur Bezirksversammlung eingeladen.
Auf Einladung des Bezirksvorstandes hat der IfKom-Bundesvorsitzende Heinz Leymann in seinem Vortrag interessante Einblicke in die Arbeit des Bundesvorstandes gegeben.
Mit einer beeindruckenden Vielzahl von Pressemitteilungen und Kontakten zu Verbänden der Wirtschaft, zu wichtigen Vertretern der Politik auf Bundes- und Landesebene und zu Hochschulen verfolgt der Bundesvorstand das Ziel, den Sachverstand der Ingenieure in die politische Diskussion einzubringen und damit auch die Bedeutung unseres Berufsstandes zu verdeutlichen. Die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern schafft zusätzliche Einflussmöglichkeiten.
Die hochaktuellen Fragen der Digitalisierung, des Ausbaus der Breitbandkommunikation, Ethische Werte in einer digitalen Arbeitswelt und des Datenschutzes bilden die Schwerpunkte, für die insbesondere im politischen Raum großer Bedarf an fachkundiger Beratung besteht.
Reinhard Genderka, Mitglied des Bundesvorstandes, vertiefte in seinem Vortrag mit den Ergebnissen der IfKom-Arbeitsgruppe „Regulierung und Netze“ die technischen Aspekte hierzu.
Der Bezirksvorstand beteiligt sich in einer Arbeitsgruppe des Bundesvorstandes. Im Juni letzten Jahres waren wir in unserer Region von der Hochwasserkatastrophe betroffen. Es hat sich gezeigt, dass es einige Mängel in der Kommunikation in den Katastrophenge-bieten gegeben hat. Auf der Herbsttagung des Bundesvorstandes und des Verbandsrates 2021 wurden zwei Arbeitsgruppen ins Leben gerufen zu den Themen „Kommunikation vor der Katastrophe“ und „Kommunikation während und nach der Katastrophe“. Herr Genderka leitet die zweite Arbeitsgruppe, in der der Bezirksvorstand auch beteiligt ist. Wir haben regelmäßig Kontakt und erstellen ein Positionspapier, das mit verschiedenen Vertretern von Entscheidungsgremien besprochen werden soll. Wir wollen eine ganzheitliche Sicht auf die Kommunikation richten.
In seinem Geschäftsbericht zog Michael Wagner die Bilanz der abgelaufenen Wahlperiode seit 2018.
Besonderes Augenmerk hatte der Bezirksvorstand auf die Veranstaltungsprogramme gerichtet und wurde dabei von engagierten Kollegen unterstützt, die dem Bezirksvorstand nicht formal angehören.
Die zurück liegende Legislaturperiode beinhaltet für uns besondere Situationen und war eine ganz neue Herausforderung. Viele Aktivitäten, die unser Verbandsleben besonders ausmachen, konnten nicht so durchgeführt werden, wie wir das geplant und vorbereitet hatten. Die Verbandstätigkeit stand weitgehend still. Der Austausch erfolgte weitgehend durch den Einsatz elektronischer Geräte. Dabei haben wir auch festgestellt, dass ein persönlicher Kontakt nicht durch eine Webkonferenz ersetzt werden kann. Wir hatten die Hoffnung dass der Stillstand schnell vorüber gehen würde. Dies war leider nicht der Fall.
Von 2018 bis zum heutigen Tag haben wir 63 Präsenzveranstaltungen und 81 online Veranstaltungen geplant und angeboten. Auf Grund der gesundheitlichen Ausnahmesitu-ation konnten von den geplanten 63 Präsenzveranstaltungen nur 29 durchgeführt werden.
Mit einer Vielzahl von Themenangeboten, Terminen und Veranstaltungsorten hatten die Mitglieder des Bezirks eine breit gefächerte Auswahl. Entsprechend positiv war die Resonanz bei den Teilnehmern.
Der Verband besteht nächstes Jahr 100 Jahre. Der Bezirk Köln hat die Weiterführung der Chronik des Verbandes IfKom bis 2023 in der Bezirksversammlung 2018 angeregt. Die bereits bestehende Chronik setzt sich aus drei Teilen zusammen und beginnt mit dem Jahr 1923 und endet 1966. Die letzten 57 Jahre sind bisher nicht in einer Chronik abgebildet.
Die Bundesversammlung hat diesen Antrag befürwortet und dem Bundesvorstand die Aufgabe übertragen die Chronik weiter zu führen. Bei der Tagung des Bundesvorstandes und des Verbandsrates im Frühjahr 2019 wurde der Bezirk Köln gebeten diese Aufgabe zu übernehmen.
Der Bezirk Köln konnte jedoch nicht die gesamte Zeit abdecken. So einigte man sich, dass der Bezirk Köln den 4. Teil von 1966 bis 1999 und der Bezirk Nord-Bayern den 5. Teil von 2000 bis 2023 erstellen sollte.
Am 08. Februar 2022 konnten wir dem Bundesvorsitzenden die Chronik, Teil 4 mit ca. 380 Seiten, in Dortmund übergeben. Hierzu geht unser ganz besonderer Dank an Christian Scharlach. Er hat die Chronik Teil 4 sehr engagiert und in mühevoller, zeitintensiver Arbeit erstellt.
Bei der Wahl zum Bezirksvorstand hat es eine Veränderung im Bezirksvorstand gegeben.
Unser langjähriger Kassenführer Herr Ulrich kandidierte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Herrn Ulrich wurde für die außerordentliche Arbeit im Bezirksvorstand gedankt. Er bleibt uns als Kassenprüfer weiterhin verbunden.
Neuer Kassenführer ist unser Mitglied Gerhard Reuter. Er hat bereits vor vielen Jahren die Kasse des Bezirks Köln mit Erfolg geführt. Wir wünschen Ihm viel Erfolg in seiner neuen Funktion.
Die neue Besetzung des Bezirksvorstandes:
Bezirksvorsitzender: Michael Wagner
Stellv. Bezirksvorsitzender: Günter Weiler
Kassenführer: Gerhard Reuter
