Aktuelles
Bezirksversammlung des IfKom-Bezirks Südbayern 2026
Am 23. April 2026 fand in den Räumen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau die Bezirksversammlung des IfKom-Bezirks Südbayern statt. Die turnusgemäß alle vier Jahre stattfindende Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Rückblicks auf die vergangene Amtsperiode, der Vorstandswahlen sowie der Vorbereitung auf die Bundesversammlung, die am 10. Oktober 2026 in Köln durchgeführt wird.
Mit der Begrüßung der anwesenden Mitglieder eröffnete Kurt Koch, Vorsitzender des IfKom-Bezirks Südbayern, die Veranstaltung und stellte die Tagesordnung vor. Die Versammlungsleitung übernahm nach einstimmiger Wahl unser langjähriges Mitglied Wolf-Dieter Hille. Er stellte die ordnungsgemäße Einladung sowie die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. Ein stiller und würdevoller Moment galt anschließend dem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder.
Bericht über vier Jahre Bezirksarbeit
Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Geschäftsbericht, den der stellvertretende Bezirksvorsitzende Jörg Keßler präsentierte. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Arbeit des Bezirksvorstands in den vergangenen Jahren gewesen ist und wie sehr das Verbandsleben vom persönlichen Engagement der Mitglieder getragen wird.
Solide Finanzen und organisatorische Veränderungen
Im Bereich Haushalt und Finanzen stellte Herr Keßler den Haushaltsabschluss 2025 sowie den Haushaltsplan 2026 vor. Die bereits im Februar 2026 durchgeführte Kassenprüfung verlief ohne Beanstandungen.
Eine wesentliche organisatorische Veränderung betrifft künftig die Kassenführung: Diese wird – wie bereits in vielen anderen Bezirken praktiziert – an den Bundesschatzmeister übertragen. Damit entfällt die eigenständige Bezirkskassenführung in Südbayern. Verbunden war dieser Tagesordnungspunkt mit einem besonderen Dank an den bisherigen Bezirkskassenführer Mario Malter, der über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg diese Aufgabe mit großem Engagement wahrgenommen hatte. Die Mitglieder würdigten diese langjährige Tätigkeit mit herzlichem Beifall.
Persönlicher Austausch bleibt zentrale Stärke
Besonderes Gewicht erhielt im Geschäftsbericht der Bereich Veranstaltungen und Mitgliederarbeit. Jörg Keßler betonte, dass gerade in Zeiten des digitalen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels die persönliche Nähe zu den Mitgliedern eine der wichtigsten Stärken der Bezirke bleibe. Der direkte Austausch, fachliche Gespräche und gemeinsame Aktivitäten machten den Verband lebendig und böten zugleich Möglichkeiten, neue Interessierte für die Verbandsarbeit zu gewinnen.
Der Bezirk Südbayern konnte hierzu erneut ein breites Angebot präsentieren:
Informationen für die Mitglieder erfolgen regelmäßig über die IfKom-Website sowie über wöchentlich zusammengestellte Presseinformationen und Veranstaltungshinweise per E-Mail. Mitglieder ohne digitale Anbindung werden weiterhin auf Wunsch per Briefpost informiert.
Auch fachliche und kulturelle Veranstaltungen fanden großen Zuspruch. So wurden Vorträge aus dem Deutschen Museum online angeboten. Ein besonderes Highlight war die Führung durch die Ausstellung „TITANIC – Ihre Zeit. Ihr Schicksal. Ihr Mythos“ im Lokschuppen Rosenheim im November 2025. Aufgrund der positiven Resonanz ist bereits eine Fortsetzung geplant: Im Herbst dieses Jahres soll die neue Ausstellung „RÖMER – Gesichter eines Weltreiches“ besucht werden.
Einen festen Platz im Bezirksleben haben zudem die monatlichen Clubtreffen in der Münchner Gaststätte „Zum Brünnstein“, bei denen sich Mitglieder und Freunde der IfKom regelmäßig zum persönlichen Austausch treffen.
Darüber hinaus pflegt der Bezirk weiterhin den Informationsaustausch mit „Syntra“, dem Fach- und Führungskräfte-Netzwerk der Deutschen Telekom, insbesondere zu aktuellen Entwicklungen im Telekommunikations- und IT-Bereich.
Ergänzt wurde das Jahresprogramm durch Frühjahrs- und Herbsttreffen in München sowie durch die Teilnahme am 34. Ingenieuretag der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau unter dem Motto „Die Zukunft kommt nicht – wir gestalten sie!“.
Positiv hervorgehoben wurde außerdem die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand sowie mit den benachbarten Bezirken Nord- und Ostbayern.
Einstimmige Entlastung des Vorstands
Im Anschluss an den Geschäftsbericht dankte Kurt Koch dem gesamten Bezirksvorstand für die geleistete Arbeit. Auch aus dem Kreis der Mitglieder wurde die engagierte Tätigkeit des Vorstands ausdrücklich gewürdigt. Sowohl die Genehmigung des Haushaltsplans 2026 als auch die Entlastung des Bezirksvorstands erfolgten einstimmig.
Vorstand mit breiter Unterstützung wiedergewählt
Ein weiterer Schwerpunkt der Bezirksversammlung waren die turnusmäßigen Vorstandswahlen. Der bisherige Vorstand stellte sich – mit Ausnahme des Bezirkskassenführers aufgrund der organisatorischen Neuregelung – erneut zur Wahl und erhielt das Vertrauen der Mitglieder.
Der geschäftsführende Vorstand setzt sich künftig wie folgt zusammen:
- Bezirksvorsitzender: Kurt Koch
- Stellvertretender Bezirksvorsitzender: Jörg Keßler
- Geschäftsführer: Christian Humburg
Besonders erfreulich war zudem, dass sich ein weiteres Verbandsmitglied bereit erklärt hat, künftig aktiv im Bezirksvorstand mitzuarbeiten. Dadurch erhöht sich die Zahl der Beisitzer von bisher fünf Personen auf sechs. Die konkrete Aufgabenverteilung soll in der nächsten regulären Vorstandssitzung im Mai 2026 festgelegt werden.

Delegierte für die Bundesversammlung gewählt
Neben den beiden Vorsitzenden, die gemäß Verbandsstatut automatisch an der Bundesversammlung teilnehmen, wurden zwei weitere Delegierte einschließlich eines Ersatzdelegierten gewählt. Sie werden den Bezirk Südbayern bei der Bundesversammlung im Oktober in Köln vertreten.
Einheitliche Geschäftsordnung beschlossen
Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die Anpassung der organisatorischen Grundlagen des Verbands. Die Mitgliederversammlung beschloss die Übernahme der neuen Bundesgeschäftsordnung, die seit dem 1. März 2026 gilt und künftig die bisherigen bezirklichen Geschäftsordnungen ersetzt. Hintergrund dieser Änderung ist insbesondere die verbandsweite Neuregelung der Kassenführung.
Blick nach vorn
Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Kurt Koch bei allen Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung der Bezirksarbeit. Zugleich warb er dafür, den eingeschlagenen Weg auch künftig gemeinsam fortzusetzen.
Mit Blick auf die Bundesversammlung im Oktober betonte er die wichtige Rolle der Bezirke innerhalb des Verbands. Dort würden nicht nur bundesweite Entscheidungen getroffen, sondern auch Erfahrungen aus den Regionen eingebracht, erfolgreiche Ideen ausgetauscht und gemeinsame Ziele entwickelt. Entscheidend sei dabei, dass diese Impulse anschließend vor Ort mit Leben gefüllt würden.
Mit diesem Ausblick auf die kommenden Aufgaben und die zukünftige Entwicklung der Ingenieure für Kommunikation endete die Bezirksversammlung 2026 des Bezirks Südbayern in einer konstruktiven und zugleich zuversichtlichen Atmosphäre.