Rückblick
Bericht von der Studienfahrt 2024 in die Vulkaneifel
Was lange währt wird endlich gut, unter dieser Überschrift könnte die diesjährige Studienreise des IfKom Bezirks Region SüdWest stehen, die uns vom 5. bis 9. Mai 2024 in die Vulkaneifel führte. Die Reise war ja schon im Mai 2020 fertig geplant, alle Programmpunkte waren mit den Veranstaltern abgesprochen, und über 50 Teilnehmer hatten sich fest angemeldet. Doch dann hat uns die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht, und alles musste schweren Herzens wieder abgesagt werden. Das Organisationsteam aus Gerhard Zimmerer und Wolfgang Förster hoffte, die Reise ein Jahr später durchführen zu können, doch Corona hatte immer noch viele Aktivitäten eingeschränkt oder unmöglich gemacht. Zu allem Unglück wurde unser Zielort Bad Neuenahr und das ganze Ahrtal dazu noch im Juli 2021 von einer verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht, so dass an eine Reise dorthin nicht zu denken war.
Sollten damit alle Vorbereitungsarbeiten umsonst gewesen sein? Diese Frage stellten sich die beiden Organisatoren und fassten nach einigem Überlegen den Entschluss, noch einmal einen Versuch zu wagen und die Reise für das Jahr 2024 anzubieten. Natürlich musste das Programm an der einen oder anderen Stelle angepasst werden, denn die Auswirkungen der Flut im Ahrtal sind auch nach drei Jahren immer noch deutlich zu sehen, und längst sind noch nicht alle Schäden beseitigt.
Nachdem ein geeignetes Hotel in Bad Neuenahr gefunden wurde, das Reiseprogramm neu zusammengestellt worden war und mit dem ErholungsWerk Post Postbank Telekom e.V. ein geeigneter Partner gefunden wurde, der die Reise durchführt, konnte die Ausschreibung erfolgen. Diese erbrachte eine stattliche Anzahl von Anmeldungen, die schließlich nach einigen Absagen 41 Reiseteilnehmer ergaben, die ein abwechslungsreiches und interessant gestaltetes Programm erwartete.
Bei wolkenverhangenem Himmel startete unser Bus am Sonntagmorgen pünktlich um 08:15 Uhr in Stuttgart-Bad Cannstatt, wo schon über die Hälfte der Mitreisenden einstieg, um dann in Weinsberg-Ellhofen und Speyer die restlichen Fahrgäste aufzunehmen. Zu aller Freude wurde das Wetter unterwegs immer besser, und am ersten Ziel, dem Kulturpark Sayn in Bendorf-Sayn empfing uns strahlender Sonnenschein. Der lud die Reisegesellschaft dazu ein, die Mittagspause im Biergarten der Sayner Scheune im Freien einzunehmen, bevor der Kulturpark mit dem Schloss Sayn der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, dem Schlosspark und dem Garten der Schmetterlinge auf eigene Faust erkundet werden konnte.
Danach stand eine Führung durch das Denkmalareal Sayner Hütte an, Zeuge einer Vergangenheit, die in Bendorf von Schwerindustrie geprägt war. Vier Eisenhütten gab es einst, die inzwischen alle verschwunden sind, eine davon war die Sayner Hütte. Unsere Gästeführerin erzählte in ihrer lebhaften Art über die Entstehung der Hütte, wie sie zu einem staatlichen Musterbetrieb in Preußen ausgebaut wurde, welche Produkte hergestellt wurden und versäumte auch nicht die schweren Arbeitsbedingungen der dort Beschäftigten zu schildern. Glanzpunkt auf dem Hüttenareal ist die ganz aus Eisenguss-Elementen gefertigte, filigrane Gießhalle von 1830, in der ein audiovisueller Hochofenabstich die Arbeitsatmosphäre von damals erahnen ließ. 1926 wurde die Hütte stillgelegt, verfiel im Laufe der Jahre immer mehr und sollte abgerissen werden. Erst 1976 erfolgten aus privater Initiative erste Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen. Heute wird die Sayner Hütte von der Stiftung Sayner Hütte als Industriedenkmal erhalten. 2010 erhielt die Gießhalle von der Bundesingenieurkammer die Auszeichnung „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“. Gerne hätten wir der Gästeführerin noch länger zugehört, denn eine solch lebendig und interessant gestaltete Führung erhält man nicht alle Tage.
Doch die Zeit zur Weiterfahrt war gekommen, und so ging es unserem Zielort Bad Neuenahr entgegen, wo wir in unserem Hotel, dem Hotel Krupp, bereits erwartet wurden. Auch dieses Hotel wurde von der Flut schwer beschädigt, das Erdgeschoss stand unter Wasser, und die ganze Inneneinrichtung war zerstört. Umso erfreuter waren wir, das Hotel in neuem Glanz vorzufinden. Das gesamte Erdgeschoss ist frisch renoviert und neu eingerichtet, so dass einem angenehmen Aufenthalt nichts im Wege stehen sollte.
So schön wie der Sonntag endete, sollte der nächste Tag nicht werden. Grauer Himmel und Dauerregen, der mehr oder weniger den ganzen Tag anhielt, waren unsere Begleiter auf der Fahrt nach Aachen. Das sollte aber der guten Stimmung keinen Abbruch tun, erst recht nicht unseren Busfahrer Juri stören, der uns jeden Tag gut gelaunt im Bus empfing und immer für ein Späßchen gut war. Über die Autobahn ging es flott unserem Tagesziel entgegen, wo uns zwei interessante Führungen erwarteten.
Bei der Stadtführung erfuhren wir, dass Aachen dank seiner etwa 60.000 Studenten eine recht junge Stadt ist mit einem vielfältigen kulturellen Angebot. Daneben ist Aachen auch eine Kur- und Badestadt dank seiner über das Stadtgebiet verteilten dreißig Thermalquellen, die schon von den Römern für Badezwecke und zur Beheizung von Häusern genutzt wurden. Überhaupt hinterließen die Römer an vielen Stellen ihre Spuren, die wir in Form von Ausgrabungen in der Stadt in Augenschein nehmen konnten. Natürlich ging unser Stadtführer auch auf den berühmtesten Aachener ein, Kaiser Karl der Große. Er machte Aachen zu seiner Hauptresidenz und ließ hier eine Kaiserpfalz errichten, an deren Stelle wir heute das imposante Rathaus und den Dom finden. Nach so viel geschichtsträchtiger Information machte uns unser Gästeführer mit einer Aachener Spezialität bekannt, den Aachener Printen. Diese werden mit Wasser, Mehl, Zucker und Gewürzen gebacken, wobei jeder Bäcker sein individuelles Spezialrezept hat. Gelegenheit zum Probieren gab es in einer Printenbäckerei in der Altstadt, wo sich der eine oder andere auch nicht vom Kaufen abhalten ließ.
Da die nasse Witterung nicht gerade zu einem eigenen Stadtrundgang einlud und nach der Stadtführung eine Pause gut tat, nutzten einige unserer Reisegruppe die Zeit der Mittagspause zu einem Besuch im Aachener Brauhaus, wo man sich unter anderem ein echtes Öcher Stadtbräu schmecken lassen konnte.
Anschließend stand eine weitere Führung im Dom auf dem Programm. Hier wurden 600 Jahre lang bis 1531 30 römisch-deutsche Könige und zwölf Königinnen gekrönt. Als Ausdruck dieser Zeremonie konnten wir den schlichten Königsthron im Obergeschoss gegenüber dem Chor besichtigen, den die gekrönten Häupter nach der Krönung bestiegen haben. Eine weitere besondere Sehenswürdigkeit war für uns der kunstvoll gefertigte Karlsschrein mit den Reliquien Karls des Großen.
Ziemlich müde von den beiden Führungen, die mit viel Stehen und Laufen verbunden waren, waren doch die meisten froh, als es wieder Richtung Bad Neuenahr ging. Im Hotel erwartete uns an diesem Abend ein Grillabend, der allerdings im Hotelinneren stattfinden musste, wo wir uns die angerichteten Köstlichkeiten schmecken lassen konnten.
Der nächste Tag war etwas für Eisenbahnfreunde, denn er begann mit einer Fahrt mit dem Vulkan Express auf der meterspurigen Brohltalbahn. Nach kurzer Fahrt war der Ausgangsort der Bahn Brohl am Rhein erreicht, wo der Zug mit einem nur für uns reservierten Wagen schon bereitstand zur Abfahrt. Bis dahin war aber noch etwas Zeit sich umzuschauen und vielleicht einen Blick auf die Dampflok im Lokschuppen zu werfen. Pünktlich um 09:30 Uhr setzte sich die Diesellok mit unserem Zug in Bewegung und begann ihren zunächst sanften Aufstieg über Viadukte und einen Tunnel auf die Eifelhöhe. Viele dürften sich angesichts der Holzbänke an das Reisen in früheren Zeiten erinnert haben, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Ein übriges trug der Zugschaffner dazu bei, der in echt rheinischem Dialekt nicht nur die Fahrkarten sehen wollte sondern auch mit viel Humor Vulkanbier und Eifelfeuer anbot. Nach einem Toilettenaufenthalt in Niederzissen begann dann der steilste Teil der Strecke, und nach 17,5 km und nach anderthalb Stunden wurde der 400 m höher gelegene Endbahnhof Engeln erreicht. In der Vulkan Stube im Bahnhof waren für uns Plätze reserviert, wo jeder sein vorbestelltes Mittagessen einnehmen konnte.
Natürlich war inzwischen auch längst Juri mit dem Bus in Engeln angekommen, so dass wir nach der Mittagspause unsere Fahrt fortsetzen konnten, die uns nun nach Effelsberg führte. Bekannt geworden in Fachkreisen ist Effelsberg durch das zweitgrößte voll bewegliche Radioteleskop der Erde, das 1972 in Betrieb genommen wurde und vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn betrieben wird. Zum Glück durfte unser Bus bis hinunter zum Besucherzentrum fahren, wodurch uns ein langer Weg bergab und danach wieder bergauf erspart wurde. Der Grund liegt darin, dass die empfindlichen Messungen durch keinerlei elektromagnetische Strahlungen gestört werden dürfen, weshalb das Teleskop auch in einer Senke steht. Bei einem Vortrag im Besucherzentrum erfuhren wir, dass das Radioteleskop zur Beobachtung von Radiostrahlung aus dem gesamten Kosmos eingesetzt wird. Wir erfuhren viel über unser Sonnensystem und ferne Galaxien, über Sterngeburten und –tode, erhielten einen Eindruck von den unendlichen Weiten des Alls und von den unvorstellbaren Zeiten, die ein Lichtstrahl von einem fernen Stern zu unserer Erde braucht. So manchem rauchte danach der Kopf von so viel Information, und es war gut, dass uns danach ein Blick in die Eifellandschaft mit dem darin eingebetteten riesigen Teleskop auf die Erde zurückholte.
Zum Abschluss des Tages war nun noch eine Stadtführung in Ahrweiler geplant, wobei die Fahrt eigentlich durch das Ahrtal erfolgen sollte. Eine Straßensperre zwang uns allerdings auf einen Umweg, so dass uns ein Eindruck der angerichteten Flutschäden und vom Stand der Wiederaufbauarbeiten verwehrt blieb. Hatte es das Wetter bis dahin eigentlich ganz gut gemeint, so verfinsterte sich der Himmel nach der Ankunft in Ahrweiler zusehends, so dass uns Böses schwante. Wir wurden von zwei Stadtführern begrüßt, die uns in zwei Gruppen Ahrweiler im Wiederaufbau näher bringen sollten. Der Berichterstatter hatte das Glück, den einen Gästeführer zu erleben, der aus Dresden stammt, der schon seit über 30 Jahren in Remagen lebt und dem man die Verbundenheit und die Liebe zum Ahrtal förmlich angemerkt hat. In mitreißender Weise brachte er uns die Geschichte von Ahrweiler näher und ließ sich auch nicht durch immer wieder einsetzende Regenschauer beirren. Er führte seine Gäste dann eben zu regengeschützten Orten wie einem Stadttor oder Hausvordächern, wo er seine lebhaften Ausführungen, unterstützt durch Arm- und Beinbewegungen, fortsetzte. Interessant war es zu hören, dass es in der von einer Stadtmauer umfassten Altstadt vier Stadtbezirke, sog. Huten gibt, deren Bewohner selber für einen großen Teil für Sauberkeit und Ordnung in ihren Bezirken sorgen. Es gab sicherlich noch viel weiteres zu sehen und zu erklären, aber nach zwei Stunden endete die Stadtführung, und irgendwie waren auch alle froh, nach einem doch recht anstrengenden Tag vom Bus wieder zum Hotel gefahren zu werden.
Der folgende Tag sollte ganz im Zeichen des Vulkanismus in der Eifel stehen, der uns in Mendig nähergebracht werden sollte. Wir besuchten dort das Deutsche Vulkanmuseum Lava Dome, wo uns eine insgesamt zweieinhalbstündige Führung erwartete. Im Museum erfuhren wir zunächst alles über die Entstehung der Region, die maßgeblich vom Ausbruch des Laacher See-Vulkans geprägt ist, den wir in einer multimedialen Schau miterleben konnten. Dann ging es um die geologischen Vorgänge, die dem Vulkanismus zugrunde liegen und um die Erläuterung besonders hervorzuhebender Vulkanausbrüche im Laufe der letzten 2000 Jahre, angefangen vom Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr. bis zum Ausbruch des Pinatubo auf den Philippinen 1991. Am Schluss erwartete uns noch eine fiktive, aber ziemlich realitätsnahe Nachrichtensendung über einen erneuten Ausbruch des Laacher See-Vulkans, den Vulkanologen irgendwann in unbestimmt ferner Zeit erwarten.
Nach dem Museumsbesuch ging es für beide Gruppen 32 m unter die Erde in die Lavakeller hinunter. Wer die 150 Stufen nicht zu Fuß gehen wollte, konnte auch einen Aufzug benutzen, der in die Tiefe führt. In dieser Unterwelt wurde früher die erkaltete Lava des vor 200.000 Jahren in der Nähe ausgebrochenen Wingertsberg-Vulkans, die zu Basalt erstarrt ist, in mühsamer Handarbeit von den Steinbrechern abgebaut. Vor allem Mühlsteine und Werksteine, z.B. Treppenstufen, Podeste, Säulen wurden aus dem Basalt herausgeschlagen und bearbeitet. Die dabei entstandenen, bis zu 12 m hohen Hohlräume auf einer Fläche von fast 3 km2 wurden im 19. Jahrhundert wegen der stets gleichbleibenden Temperatur von 6 -9 ⁰C als Gär- und Lagerkeller von den bis zu 28 Mendiger Brauereien genutzt. Heute nutzt nur noch die Vulkan Brauerei diese Hohlräume, und Fledermäusen dienen sie als Winterquartier. Und wer eine ganz besonders ausgefallene Örtlichkeit für den schönsten Tag im Leben sucht, kann sich heutzutage sogar in diesen Räumen trauen lassen. Uns aber zog es nach dem Ausflug unter Tage doch wieder ans Tageslicht, wo es im Sonnenschein wesentlich angenehmer war.
Der letzte Teil der Führung führte in die Museumslay (Lay = Steinbruch), eine kleine Freiluftausstellung, wo die Vorrichtungen und Werkzeuge ausgestellt sind, die zur Weiterbearbeitung der aus der Tiefe herausbeförderten Basalt-Rohlinge nötig waren. Auch hier konnte man die schwere Arbeit der Steinbrecher (Layer) und Steinmetze und die damaligen Arbeitsbedingungen lebhaft nachempfinden.
Unser Museumsführer konnte sich über ein sehr interessiertes Publikum freuen und nahm sich auch die Zeit, viele Fragen zu beantworten. So verging die Zeit wie im Flug, und aus den geplanten zweieinhalb Stunden wurden fast drei.
Aber nun wartete das Mittagessen, für das wir im nahegelegenen Vulkan-Brauhaus angemeldet waren. Jeder hatte sein Gericht schon im voraus ausgewählt, so dass die Bedienung recht schnell erfolgen konnte. Wer eins oder zwei der hauseigenen Biere probieren wollte, konnte aus acht frisch gezapften Bieren wählen, ob hell, dunkel, Pale Ale oder Weizen, da fiel manchem die Entscheidung sicher nicht leicht.
Nachdem wir es uns im Brauhaus haben gut gehen lassen, brachte uns der Bus nach kurzer Fahrt zum nahen Laacher See. Dort wurden wir von zwei Gästeführern erwartet, die uns in zwei Stunden zur Benediktinerabtei Maria Laach und zum See führen sollten. Auf dem Weg zur Abtei erfuhren wir einiges über die vom Vulkanismus geprägte Geologie, welche Gesteine abgebaut und wie sie beim Bau der Abtei verwendet wurden, und wie sich die Klosteranlage im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Hauptattraktion ist natürlich die dreischiffige Pfeilerbasilika aus dem 12. Jahrhundert, die vielen von Abbildungen bekannt sein dürfte. In ihr durften wir uns selber umsehen und bekamen dabei mit, dass hier bis heute Benediktiner-Mönche nach den Regeln des Hl. Benedikt von Nursia leben. Der weitere Weg führte anschließend zum Laacher See, wo wir einiges über dessen vulkanischen Ursprung erfuhren. Es handelt sich bei ihm um eine sog. Caldera, die eingestürzte Magmakammer des vor 13.000 Jahren ausgebrochenen Laacher See-Vulkans. Zeugen der immer noch vorhandenen vulkanischen Tätigkeit sind CO2-Ausgasungen, die am Ostufer beobachtet werden können.
Ein letzter Programmpunkt wartete am Abend auf die Reisegesellschaft, denn wenn man sich schon im größten geschlossenen Rotweinanbaugebiet Deutschlands aufhält, gehört doch schließlich auch eine Weinprobe dazu. Die allermeisten Gäste nahmen das Angebot im Weingut Kriechel in Ahrweiler gern an, wo wir sechs heimische Weiß- und Rotweine probieren konnten. Weinfreunde kamen dabei sicher auf ihre Kosten, während andere dann doch lieber dem Bier den Vorzug geben.
Viel zu schnell sind die Tage im Ahrtal und in der Eifel vergangen, so dass schon am nächsten Tag, Himmelfahrt, die Heimreise anstand. Ein Programmpunkt stand aber noch aus: Stadtführung in Mainz. Vom Rheinufer, wo unser Bus parken konnte, war es nur ein kurzer Weg zur Tourist Information am Markt, wo uns die beiden Gästeführerinnen in Empfang nahmen. In anderthalb Stunden führten sie uns bei herrlichem Sonnenschein durch die Mainzer Altstadt rund um den Dom, der allerdings wegen eines Gottesdienstes für Besichtigungen nicht zugänglich war. Wir hörten viel über die Mainzer Stadtgeschichte, bekamen den 1000jährigen Dom von allen Seiten zu sehen, sahen schöne Fachwerkhäuser und erfuhren auch einiges über den Mainzer Karneval. Die anderthalb Stunden vergingen wie im Flug, gern hätte man den kurzweiligen Geschichten noch länger zugehört. Aber es sollte ja auch noch etwas Zeit sein für eigene Erkundungen oder für eine Mittagsrast in einem der Altstadt-Restaurants.
Schließlich aber hieß es einsteigen in unseren Reisebus, der von unserem Fahrer Juri sicher, zuverlässig und pünktlich in die Heimat zurückgesteuert wurde. Wie von vielen Reiseteilnehmern zu hören war, hat die Reise allen viel Freude gemacht, und auch mit dem Wetter konnten wir im großen und ganzen zufrieden sein, sieht man von dem verregneten Tag in Aachen und den Regenschauern in Ahrweiler ab. Dazu kam eine angenehme Atmosphäre in der Gruppe, die mit ihrem disziplinierten Verhalten maßgeblich dazu beigetragen hat, dass an allen Tagen der Terminplan immer eingehalten werden konnte. Nicht zuletzt gab die Reise Gelegenheit zum Wiedersehen oder Kennenlernen unter den IfKom-Kollegen und den Telekom-Senioren, was von allen Teilnehmern gern wahrgenommen wurde.
Zum Schluss möchte ich mich noch persönlich bei meinem Mitorganisator Gerhard Zimmerer für die freundschaftlich-harmonische Zusammenarbeit bei der Reisevorbereitung und -durchführung bedanken, ohne die eine solche Reise kaum durchführbar wäre.
Wolfgang Förster
Mittagspause in der Sayner Scheune Wolfgang Förster






















